
Paul Meichelböck als Redner; v.l.n.r.: Xaver Merk, Thomas Jaud, Oskar Lafontaine, Peter Brosche
Nach der Kurzvorstellung und jeweils einer Rede der Direktkandidaten Xaver Merk, Manfred Seel und Paul Meichelböck, sorgte Oskar Lafontaine während der Wahlveranstaltung im Kaufbeurer Stadtsaal mehrfach für tosenden Beifall.
Die Gefahren und Widersprüche der sich seit langem immer deutlicher offenbarenden globalen Finanzkrise, getragen von den jahrzentelangen neoliberalen irrationalen Allmachtsfantasien der Finanzwirtschaft, die dramatische Zunahme von menschenunwürdigen Beschäftigungsverhältnissen, die mit Hart-IV aufgestockt werden müssen, die zunehmende Militarisierung der deutschen Außenpolitik und die weitgehend kritiklose, ja sogar bestärkende Unterstützung dieser falschen Politik durch die großen Medienkonzerne waren einige der Angriffspunkte, für die die herrschenden Parteien und insbesondere die CSU eine entscheidende Mitverantwortung trage.
DIE LINKE hat den Anspruch eine NEUE SOZIALE BEWEGUNG zu sein, die sich für die Interessen der Bürger/innen einsetzt und Korruption, Lobbyismus und Vetternwirtschaft mit Hilfe der Bürger/innen bekämpfen wird.
Da der Kaufbeurer Stadtsaal wider Erwarten mit ca. 500 Besuchern/innen beinahe aus allen Nähten platzte und damit das Interesse der Bürger/innen für die Ziele der Partei DIE LINKE auch in Bayern mehr als deutlich machte, sahen sich die etablierten Parteien, allen voran die CSU, FW und KI, genötigt, eine völlig abwegige "Resolution" zu verabschieden, die, wie nicht anders zu erwarten, bewußt mit der Angst der Bürger spielt, ohne auch nur den geringsten realen Anhaltspunkt dafür zu benennen. Deshalb wußten diese selbsternannten Saubermänner dann auch nichts zu sagen, außer die alte Laier von der roten Gefahr mit ihren gestrigen Kommunistenbildern und irgendwelche geheime, angeblich existierende Pläne der LINKEn, die aber natürlich darüber kein Wort verlieren würde, und von denen die CSU scheinbar besser informiert zu sein scheint, als die Partei DIE LINKE. Das ist schon starker Tobak und keine Lachnummer mehr. Diese Vorgehensweise grenzt eindeutig an Demagogie, was jedoch eher gegen die CSU als demokratische Organisation spricht.
Die Wahlveranstaltung samt diverser Interviews sind von verschiedenen Fernsehsendern aufgezeichnet worden, welche voraussichtlich im Laufe der 39 Kalenderwoche ausgestrahlt werden dürften. Unter anderem waren das Schweizer Fernsehen, das ZDF und TV/A anwesend.

Oskar Lafontaine als Redner; v.l.n.r.: Xaver Merk, Thomas Jaud, Paul Meichelböck
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