Frankenstein´s Monster

Wie viel Leid hat Andreas Behring-Breiviks über Norwegen gebracht? Über 70 Tote, überwiegend junge Menschen, die sich für Freiheit, Toleranz und Akzeptanz eingsetzt haben und dafür sind sie gestorben.

Auch wir wollen den Opfern und ihren Familien unser tiefstes Mitgefühl aussprechen.

Es ist leicht Briviks für ein Monster zu halten, doch er ist und bleibt ein Mensch. Ein Mensch der sich in einen Wahn hineingesteigert hat. Ein Mensch der Angst hat, Angst vor Offenheit und Freiheit. Ein Mensch der glaubt, wenn er Wehrlose tötet, würde er ein Held werden, ein Tempelritter. Ein selbstgefälliger, selbsternanter Bewahrer des "christlichen" Europas. Doch so ist er nicht geboren worden. Durch rechte Idiologien, rassistische Hasstiraden, die er in sich aufgesaugt hat, wie ein Schwamm, wurde er jemand, der glaubt Menschen zu töten macht die Welt besser. Neun Jahe lang hat er dieses Massaker minutiös geplant. Dies zeigt, dass er in einer Welt lebt, die überwiegend vom Hass und rechten Gedankengut beherrscht ist. Während dessen versuchen seine Helden, die rechtspopulistischen Parteiführer, sich von ihrem Anhänger zu distantieren. Politiker, die den Hass gegen Minderheiten weiter schürren. Hassprediger, die behaubten, dass Menschen mit anderen kulturelen Hintergrund keinen Platz in "IHRER" Gesellschaft haben.
Natürlich ist Breiviks für seine Taten verantwortlich. Doch von allein wird nimand zu so etwas getrieben.
Unser Leitsatz kann weiterhin nur "kein Fuß breit für Rechts" heißen.